Herando Magazin

06.06.2022

Naturinvestment mit großer Vergangenheit und hoher Rendite

Investitionen in nachhaltige Kapitalanlagen liegen im Trend. Jedoch kaum einer hierzulande kennt Sandelholz, einen vielseitigen Naturrohstoff mit jahrtausendealter Tradition. Zu Unrecht findet Peter Jäderberg, Gründer und Geschäftsführer der Jäderberg & Cie. GmbH aus Hamburg. Sandelholz und das daraus gewonnene Sandelholz-Öl sind bis heute unverzichtbarer Bestandteil im Alltag von mehr als 1,5 Milliarden Menschen weltweit. Bereits im Mittelalter fand es den Weg über die Seidenstraße nach Europa. Auch für Anleger ist die Investition in dieses Naturprodukt hochinteressant. Das Hamburger Unternehmen Jäderberg & Cie. betreibt nachhaltig kultivierte Sandelholz-Plantagen im tropischen Norden Australiens und lädt Anleger dazu ein, sich über verschiedene Investmentwege exklusiv an diesem faszinierenden und lukrativen Rohstoff zu beteiligen.

Herr Jäderberg, Sandelholz ist Ihre große Leidenschaft. Was fasziniert Sie an einem unscheinbaren Halb –Schmarotzer?

PJ: Das Sandelholz hat zwei herausragende Eigenschaften. Es duftet wie das Paradies – das ist die feste Überzeugung der Hindus – und aus dem begehrten Tropenholz lässt sich ein wertvolles Öl gewinnen. Unter den mehr als 15 Arten ist das Indische Sandelholz dasjenige mit dem meisten und qualitativ hochwertigsten Öl. Es gibt nur einen Nachteil: Jahrhundertelanger Raubbau im indischen Heimatland hat dafür gesorgt, dass in den letzten Jahrzehnten Sandelholz und Sandelholz-Öl nahezu von den Weltmärkten verschwunden sind. Um diese Entwicklung umzukehren braucht es viel Enthusiasmus, Durchhaltewillen und eben eine große Leidenschaft.

Wie kommt ausgerechnet ein Investor aus Hamburg zu Sandelholz, das in Australien seine neue Heimat gefunden hat?

PJ: Als uns im November 2009 das Investment in Sandelholz erstmals am Rande einer Konferenz vorgeschlagen wurde, war meine persönliche Reaktion: Bemerkenswert spannend, aber sehr speziell, sogar exotisch. Ich war skeptisch, habe die Repräsentanten der heutigen Quintis aber eingeladen, um mir das Konzept näher anzusehen. Je tiefer wir in die Materie und Zahlen einstiegen, desto überzeugter waren wir. Wir lernten: Indisches Sandelholz ist kein normaler Baum, sondern ein seit über 2.000 Jahren begehrtes, traditionell verwurzeltes Handelsgut. Im Januar 2010 flogen wir nach Australien und lernten das Projekt vor Ort mitsamt den handelnden Akteuren kennen. Seither lässt uns dieser faszinierende Rohstoff nicht mehr los.

Wie sehen Ihr Engagement und die Erlösquellen für Ihre Anleger aus?

Wir haben Plantagen gekauft, auf denen das anspruchsvolle Sandelholz nachhaltig kultiviert wird. Über unsere Investments haben unsere Anleger die Möglichkeit, Teil eines Quasi-Monopols zu werden, das vor 20 Jahren mit Quintis gegründet wurde und an den Ernteerlösen mitzuverdienen. In etwa zehn Jahren werden unsere ersten Plantagen geerntet. Ab dann gehen wir aktuell von Ernteerlösen in Höhe von mehr als einer Milliarde EURO aus.
Der heutige Haupterzeuger Indien kann das Potenzial der verschiedenen Märkte in keiner Weise decken. Dort steht das wertvolle Sandelholz vor der Ausrottung.

Das Ziel ist, das Öl und das Holz als Rohstoffe zu verkaufen, Lizenznehmer für die medizinische Nutzung zu finden, aber auch, eigene Anwenderprodukte anzubieten: ob nun als Naturkosmetika, Tee oder Schmuck.
 
Um dieses langfristige Vorhaben zu finanzieren, laden wir Investoren ein, mit uns zusammen Sandelholz-Plantagen zu kaufen. Heute gehört unseren etwa 1.000 Co-Investoren, verteilt auf aktuell sieben Anlagegesellschaften, knapp die Hälfte unserer derzeit fünf Plantagen mit einer Gesamtfläche von rd. 700ha und 350.000 wertvollen Sandelholz-Bäumen. Gemeinsam partizipieren wir an den Ernteerträgen aus dem Verkauf der Sandelholz-Produkte.

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