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Die größten Luxus-Yachten der Welt

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Die größte Yacht der Welt zu besitzen, ist ein erstrebenswertes Ziel für so manchen Scheich, Prinzen oder Oligarchen. Seit einigen Jahren scheint daher ein Rennen um dieses Prädikat ausgefochten zu werden. Die Anfang April 2013 ausgedockte „Azzam“ ist aktuell die längste in Privatbesitz befindliche Yacht und gehört, wenig verwunderlich, einem saudischen Prinzen.

Hier die Top-Ten der größten Luxus-Megayachten der Welt

Platz 10: Die Rising Sun vom US-amerikanischen Film- und Musikproduzenten David Geffen

Platz 9: Die Al Salamah von Sultan ibn Abd al-Aziz Al Saud

Platz 8: Die "Ocean Victory" von dem Unternehmer Wiktor Raschnikow

Platz 5 teilen sich: Die "Topaz" von Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan
Die "Prince Abdul Aziz" von König Abdullah ibn Abd al-Aziz Al Saʿud

Platz 4: Die "Al Said" von Sultan Qabus ibn Sa'id Al Sa'i

Platz 3: Die "Dubai" von Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum

Platz 2: Die "Eclipse" von Oligarch Roman Abramowitsch

Platz 1: Die "Azzam" von Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud

Roman Abramowitschs 2008/2009 erbaute Luxus-Yacht „Eclipse“ wurde noch während ihrer Konstruktion zweimal verlängert, um schließlich mit 163 Metern die zeitgleich erbaute „Dubai“ von Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum um einen Meter zu übertrumpfen. Der Besitzer der „Azzam“ geht da lieber auf Nummer sicher und überbietet die Eclipse um gleich 17 Meter. 17 Meter: Das sind ziemlich genau drei S-Klassen - in der Langversion.

Eigentümer soll der reichste Araber der Welt sein

Auftraggeber und Besitzer der im April 2013 vom Stapel gelaufenen Azzam soll Branchendiensten zufolge Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud aus Saudi-Arabien, einer der reichsten Männer der Welt (Platz 26 der Forbes-Liste) sein. Walid, der von der New York Times einmal als „arabischer Warren Buffet“ bezeichnet wurde, ist unter anderem an Konzernen wie Walt Disney, Apple, Twitter, McDonald’s und der Hotelkette Four Seasons beteiligt.

Die wohl teuerste Motoryacht der Welt

Nicht nur größer, auch teurer als Abramowitschs Yacht ist des Prinzen – der kurzzeitig als erster Privatmensch einen eigenen Airbus A380 besaß - neuestes Luxus-Gefährt: Laut einer Internetausgabe der New York Post beliefen sich die Baukosten der Azzam auf 490 Millionen Euro – das sind im Vergleich zu den angefallenen Konstruktionskosten der Eclipse rund 150 Millionen Euro mehr.  

Made in Germany

Sowohl „Azzam“ als auch „Eclipse“ wurden in deutschen Werften gebaut: Erstere bei der Bremer Firma Lürssen, letztere bei Blohm + Voss aus Hamburg. Das Unternehmen Lürssen ist Weltmarktführer für den Bau zivil genutzter Megayachten. Megayachten – darunter werden Yachten mit einer Länge von über 60 Metern und einer besonders luxuriösen Ausstattung wie beispielsweise Kino, Pool und Hubschrauberlandeplatz verstanden.

Luxuriöses Interieur im Empire-Stil

Über die Innenausstattung der siebenstöckigen „Azzam“ wird bisher ein Geheimnis gemacht. Offiziell ist lediglich bekannt, dass das Schiff über einen fast 30 Meter langen Wohnsalon mit einer Breite von rund 20 Metern verfügt und das Innendesign vom Franzosen Christophe Leoni im Empire-Stil gestaltet wurde. Ein Stil, der mit seinen typischen Goldbeschlägen, Marmorsäulen und römischen Motiven Macht und Größe demonstrieren soll.

Megayacht braucht Mega-Hafen

Angetrieben wird die „Azzam“ durch zwei 94.000 PS-starke Dieselmotoren. Mit einer Geschwindigkeit von 30 Knoten kann Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud in Kürze die luxuriösen Häfen des Mittelmeers ansteuern und den anderen Yacht-besitzenden Scheichs und Oligarchen seinen Triumpf demonstrieren. Man darf gespannt sein, wie lange er anhält. Kleiner Wermutstropfen: Aufgrund ihrer Größe kann die „Azzam“ nur in einigen, speziellen Mega-Yacht-Häfen anlegen – Monaco, Puerto Portals (Mallorca) sowie die Costa Smeralda (Sardinien) sind jedoch selbstverständlich vorbereitet auf die Ankunft der größten Motoryacht der Welt.

 

Quelle